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Sportmanagement-Kongress zu Digitalisierung im Sport

28.11.2019

Wie wirkt sich Digitalisierung auf den Sport aus?
Wie wirkt sich Digitalisierung auf den Sport aus?

Der Campus Salzgitter der Ostfalia Hochschule organisierte im November 2019 den 19. Kongress blickpunkt sportmanagement: „INNOVATION FIRST, SPORTS SECOND – Bleibt der Sport auf der Strecke?“. In Vorträgen, Interviews und Diskussionen wurde beleuchtet, ob mit fortschreiten-der Digitalisierung und Kommerzialisierung der Sport oder auch der Fan auf der Strecke bleibt.

Das Publikum konnte zum ersten Mal in der Geschichte des Kongresses über die FanQ-App aktiv durch digitale Antworten auf vorbereitete Fragen Einfluss nehmen. Bei zahlreichen Abstimmungen brachten die Teilnehmenden ihre Meinung in Interviews und Diskussionen ein.

Der Fußballweltmeister von 1990, Pierre Littbarski, eröffnete mit einem interaktiven Vortrag zum Thema „Sport goes digital“ den ereignisreichen Kongresstag mit Blick hinter die Kulissen der Datenerfassung im Fußball bei der Arbeit eines Scouts. Alexander Jobst Vorstandsmitglied des FC Schalke 04, dem „[…] Innovationsführer der Bundesliga“, erörterte am Beispiel der Veltins-Arena das „connected Stadium“, d.h. die Multifunktionsarena von heute. Innovationen wie Virtual Reality-Stadionführungen, kontaktloses Bezahlen oder Fan-App sind auf Schalke selbstverständlich.

In der Diskussion „Bleibt der Fan auf der Strecke?“ trafen Erik Lieberknecht, Fanbeauftragter von Eintracht Braunschweig, Jörg Jakob, Chefredakteur des kicker, sowie Alexander Jobst als Vertreter verschiedener Blickwinkel aufeinander.

Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, zeigte, wie mit Chiptechnologie, die in Ball und Trikot integriert ist, Daten während des Spiels oder Trainings abgerufen werden können. Im Interview zum Digital Scouting ging Jonas Stephan, Co-Trainer und Datenanalyst bei Eintracht Braunschweig, auf den Arbeitsalltag eines Co-Trainers und Datenanalysten ein und zeigte die Unterschiede zwischen der 1., 2. und 3. Bundesliga auf.

Vertreter verschiedener Traditionsclubs zu dem Thema „Innovation vs. Tradition“ stellten einen Gegenpol zum Vortrag von Alexander Jobst dar. Für kleinere Vereine ist ein Connected Stadium keine umsetzbare Alternative. Auch haben sich alle gegen die Etablierung eines „eSport“-Teams entschieden. Im Vortrag „`eSports` auf der Überholspur!“ appellierte dagegen Jona Schmitt an die Gesellschaft, „eSports“ anzuerkennen. Mit Headcoach Fabian Lohmann stellte sie die These auf, dass sich „eSports“ in 5 Jahren unter den TOP 3 Sportarten in Deutschland etablieren wird. Insgesamt fanden 370 interessierte Teilnehmende den Weg nach Salzgitter.

Quelle: DOSB I Presse, Der Artikel- und Informationsdienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Nr. 48, 26. November 2019

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