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Der DOSB begrüßt die „Nationale Dekade gegen Krebs“

01.03.2019

Der Strategiekreis mit Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft sagt dem Krebs den Kampf an.
Der Strategiekreis mit Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft sagt dem Krebs den Kampf an.

Wenige Tage vor dem letzten Weltkrebstag am 4. Februar hat das Bundesgesundheitsministerium zusammen mit Partnern das Maßnahmenpaket für die „Nationale Dekade gegen Krebs“ vorgestellt. Mit knapp 500.000 Neuerkrankungen im Jahr steht Krebs an zweiter Stelle der häufigsten Todesursachen in Deutschland.

In den kommenden zehn Jahren möchte der Strategiekreis der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ mit Mitgliedern aus den Bereichen Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft dem Krebs den Kampf ansagen. Als oberstes Ziel gelte es, möglichst viele Krebsneuerkrankungen zu verhindern und die Krebsfoschung in Prävention, Früherkennung, Diagnostik und innovativen Therapien weiter zu stärken und zielgerichtet voranzutreiben, heißt es in der Ankündigung.

Die Partizipation der Menschheit zu stärken wird als weiteres Handlungsfeld der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ aufgelistet. Hierzu wird insbesondere die Krebsprävention gezählt, da vorbeugende Maßnahmen und Früherkennungsmöglichkeiten nur dann eine wichtige Grundlage für ein ausgewogenes Leben darstellen können, wenn der Mensch erfolgreich eingebunden und ausreichend informiert wird. Zur Krebsprävention zählen der Verzicht auf Tabak und die Reduzierung des Alkoholkonsums, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sowie eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist über den Auftakt der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ sehr erfreut und sieht seit vielen Jahren den Handlungsbedarf im Bereich der Bewegungsförderung und Krebsprävention. Mit dem Projekt „Bewegung gegen Krebs“, das vor sechs Jahren gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe ins Leben gerufen wurde, macht der DOSB auf die enorme Bedeutung von Sport und Bewegung in der Krebsprävention aufmerksam.

Dies verdeutlichten die zahlreichen, wissenschaftlichen Forschungen in den letzten Jahren: Knapp 15 Prozent aller Krebsfälle sowohl bei Männern, als auch bei Frauen, seien auf einen inaktiven Lebensstil zurückzuführen, und besonders die Gefahr eines Wiederauftretens der Krankheit (Rezidivgefahr) könne um 30 bis 50 Prozent bei ausreichend Sport reduziert werden.

In zwei Teilprojekten werden gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband und dem Landessportbund Hessen sowohl in den Qualifizierungsmöglichkeiten im Rehabilitationssport in der Onkologie als auch in den Versorgungsketten zwischen Rehabilitationskliniken und Sportvereinen neue inhaltliche und strukturelle Schwerpunkte gesetzt. Auch zukünftig möchte das Ressort Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement des DOSB aktiv zur Bewegungsförderung, Krebsprävention sowie der Krebsnachsorge beitragen und intensiv die Ziele und notwendigen Maßnahmen der “Nationalen Dekade gegen Krebs” unterstützen.

Weitere Informationen finden sich online.

Quelle:
DOSB I Presse, Der Artikel- und Informationsdienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Nr. 8, 19. Februar 2019

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